AWO Schleswig-Holstein
Die Frauen und Männer, die 1919 mit so schlichten, aber umso praktischeren Dingen wie Suppenküchen und Kleiderkammern anfingen, Sozialgeschichte zu schreiben, taten dies mit einer Vision. Die Vision damals wie heute war es, eine Gesellschaft zu schaffen, die von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz geprägt ist. Diese fünf Grundwerte der AWO haben das Jahrhundert und viele Veränderungen überdauert. Mit unserer Arbeit wollen wir Ungleichheiten überwinden, soziale Gerech…
Ihr Einsatzort: Die Beratungsstellen der AWO Schleswig-Holstein informieren über die rechtlichen Schutzmöglichkeiten und unterstützen bei der Sicherung der laufenden Einnahmen und Ausgaben. Außerdem begleiten sie Entschuldungsverfahren und bieten Präventionsveranstaltungen an.
Wir suchen ab sofort einen
Schuldner- undInsolvenzberater (w/m/d)
in Teilzeit 20-25 Std pro Woche,befristet für ein Jahr mit Option auf Übernahme
Stellenbeschreibung
Stellenausschreibung Schuldner- und Insolvenzberater*in

Die AWO Schleswig-Holstein sucht für ihre Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle in Aukrug
Schuldenhilfe Sofort e.V.

Die Schuldenhilfe Sofort e.V. wurde 2014 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein mit Hauptsitz in Lüneburg. Wir begleiten Menschen in finanziellen Schwierigkeiten persönlich, vertraulich und unbürokratisch. Unsere Beratung ist niedrigschwellig und ganzheitlich: Wir hören zu, schaffen gemeinsam Überblick und suchen Wege, die im Alltag wirklich helfen. Respekt und Empathie sind für uns die Grundlage jeder Beratung. Wir sind als Schuldnerberatungsstelle in Niedersachsen, Hamburg und Schleswi…
Unsere Teams bringen Erfahrungen aus Sozialarbeit, Pädagogik, Recht sowie Bank- und Finanzwesen mit. Über die Standorte hinweg unterstützen wir uns gegenseitig, tauschen Wissen aus und stehen einander bei fachlichen Fragen zur Seite. Auch Schuldenprävention ist ein fester Teil unserer Arbeit. Weitere Standorte: Hamburg-Neugraben, Schenefeld, Buchholz i. d. Nordheide, Winsen (Luhe) und Lüneburg.
Wir suchen Verstärkung für unseren Standort Hamburg-Eimsbüttel
Schuldenberater (m/w/d)
Bürgerschaft Hamburg: Aktuelle und zukünftige Lage der Schuldnerberatung – Finanzierung und neue Herausforderungen
Hier der Hinweis auf die Bürgerschafts-Drucksache 23/5725: Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Andreas Grutzeck (CDU) vom 19.10.26 und Antwort des Senats
Betr.: Aktuelle und zukünftige Lage der Schuldnerberatung – Finanzierung und neue Herausforderungen (II)
Auszüge aus der Antwort des Senats:
„Mit dem Schuldnerberatungsdienstegesetz (SchuBerDG) wird Artikel 36 der Richtlinie (EU) 2023/2225 umgesetzt. (…) Mit diesen Einkommensgrenzen und einem zusätzlichen Ermessensspielraum für Einzelfälle trägt Hamburg dem Grundsatz Rechnung, Verbraucherinnen und Verbraucher nicht unangemessen zu belasten.
Zudem hat die Bundesregierung anerkannt, dass die bestehenden Beratungsstrukturen der Länder und Kommunen fortgeführt werden können und das Gesetz nicht auf deren Veränderung abzielt. Die Hamburger Struktur der Schuldnerberatung und die bestehenden vertraglichen Vereinbarungen mit den Schuldnerberatungsstellen können daher fortgeführt werden.
Wesentliche zusätzliche Kosten werden nach derzeitiger Einschätzung nicht erwartet. (…)
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 16.786 und im ersten Halbjahr 2026 8.649 Kurz- und Notfallberatungen durchgeführt. (…)
Diakonie Koblenz
Zur Unterstützung unseres Teamsder Schuldner- und InsolvenzberatungBad Neuenahr-Ahrweiler suchen wir einen
Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (m/w/d)
in Teilzeit (29,25 Std./Woche) unbefristet ab 1. Februar 2027 oder später
Unser Beratungsangebot richtet sich an ver- und überschuldete Privathaushalte und bemüht sich um Teilhabe von Menschen, die sich in einer schuldenbedingten Notlage befinden oder von einer solchen bedroht sind. Dabei wird nicht nur die finanzielle Situation, sondern auch der persönliche, psychische, familiäre und gesundheitliche Lebensumstand der Betroffenen in den Blick genommen. Das Team besteht aus insgesamt drei Berater_innen und einer Verwaltungsmitarbeiter_in. Wenn Sie Interesse haben da…
Ihre Aufgaben wären:
Beratung von über- und verschuldeten Familien oder Einzelpersonen(Clearingberatung, Existenzsicherung, Krisenintervention, Schuldnerschutz, Budgetberatung usw.)
Finanzbildungsstrategie des Bundes
- Bundesministerium der Finanzen:
„Mit dem vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegten Referentenentwurf einer Finanzbildungsstrategie des Bundes liegt erstmals ein umfassender, ressortübergreifender Vorschlag für einen Handlungsrahmen zur Stärkung der finanziellen Bildung in Deutschland vor. Der Entwurf arbeitet die zentralen Herausforderungen der Finanzbildung heraus und überführt sie in konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen.
Finanzielle Bildung ist ein wesentlicher Teil der Allgemeinbildung. Sie kann dazu beitragen, die individuelle Lebensführung zu erleichtern, Risiken zu meiden und Chancen zu nutzen, und sie ist nicht zuletzt eine Frage der Chancengerechtigkeit: Mehr Finanzkompetenz bedeutet mehr Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Teilhabe, Unabhängigkeit und selbstbestimmtem Handeln. Der Entwurf bildet die Grundlage für die weitere Abstimmung und die nachhaltige Umsetzung der Strategie, die ab 2027 erfolgen wird.
Den vollständigen Entwurf können Sie hier herunterladen.“
- BAG-SB:
„Die BAG-SB begrüßt, dass die Bundesregierung mit der Finanzbildungsstrategie finanzielle Kompetenzen stärken und das finanzielle Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürgern verbessern möchte. Besonders positiv hervorheben wollen wir, dass die Vermeidung von Überschuldung und der verantwortungsvolle Umgang mit Krediten als eigenes Handlungsfeld der Strategie verankert werden.
Aus Sicht der BAG-SB bleibt der vorliegende Entwurf an dieser Stelle jedoch hinter seinem eigenen Anspruch zurück. Überschuldung wird als relevantes Thema erkannt, die Rolle der Schuldenberatung und die notwendigen Strukturen zur Prävention und Bewältigung finanzieller Krisen werden jedoch zu wenig berücksichtigt.
Finanzbildung darf nicht dort enden, wo finanzielle Schwierigkeiten beginnen. Die konkreten Vorschläge der BAG-SB sind in der eingereichten Stellungnahme zu finden.
Stellungnahme zum Insolvenzamtsträgergesetz
Die BAG-SB hat gegenüber dem BMJV zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Schaffung eines Rechtsrahmens für die Tätigkeit insolvenzrechtlicher Amtsträger (Insolvenzamtsträgergesetz – InsAG) Stellung bezogen.
Die BAG-SB unterstützt den Referentenentwurf ausdrücklich und spricht sich für die Umsetzung des Gesetzesentwurfs aus.
Das bundeseinheitliche Berufsrecht, verbindliche Qualifikations- und Fortbildungsanforderungen, ein öffentlich einsehbares Berufsträgerregister sowie eine eigenständige Kammer mit wirksamer Berufsaufsicht können die Qualität, Transparenz und Verlässlichkeit insolvenzrechtlicher Verfahren nachhaltig stärken. Bei ihrer Umsetzung müssen die spezifischen Anforderungen der Verbraucherinsolvenz konsequent berücksichtigt und die unterschiedlichen Anforderungen spezialisierter IK-Verwalterinnen und -Verwalter anerkannt werden.
Zugleich fordert die BAG-SB eine Klarstellung in § 56b, sowie die Schulden- und Insolvenzberatung als unverzichtbaren Bestandteil eines funktionierenden Entschuldungssystems durch verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen zu stärken.
Finanzbildungsstrategie: BAG-SB nimmt Stellung
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e. V. (BAG-SB) begrüßt, dass die Bundesregierung mit der Finanzbildungsstrategie finanzielle Kompetenzen stärken und das finanzielle Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürgern verbessern möchte. Besonders positiv hervorheben wollen wir, dass die Vermeidung von Überschuldung und der verantwortungsvolle Umgang mit Krediten als eigenes Handlungsfeld der Strategie verankert werden.
Aus Sicht der BAG-SB bleibt der vorliegende Entwurf an dieser Stelle jedoch hinter seinem eigenen Anspruch zurück. Überschuldung wird als relevantes Thema erkannt, die Rolle der Schuldenberatung und die notwendigen Strukturen zur Prävention und Bewältigung finanzieller Krisen werden jedoch zu wenig berücksichtigt.
Finanzbildung darf nicht dort enden, wo finanzielle Schwierigkeiten beginnen. Die konkreten Vorschläge der BAG-SB sind in der eingereichten Stellungnahme zu finden.
Überschuldungsradar 48

Überschuldungsradar 48: Überschuldungsrisiko messbar machen: Neue Instrumente zur Messung finanzieller Fragilität Finanzielle Fragilität als Gegenstück zur finanziellen Resilienz dient im Überschuldungsradar 48 als Ausgangspunkt der Betrachtung der finanziellen...
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